Pheromone – die unterschätzten Liebeshelfer

Die Partnersuche ist eine komplexe Angelegenheit. Viele verschiedene Faktoren beeinflussen, ob und mit wem wir schließlich eine Beziehung eingehen. Pheromone können helfen, in den Prozess der partnerschaftlichen Annäherung einzugreifen und ihn zu steuern.

Um überhaupt jemanden kennenzulernen müssen wir unter Menschen gehen und auf uns aufmerksam machen. Wer immer nur zu Hause sitzt, wird schwer den Partner fürs Leben finden. Nun ja, das war zumindest früher so. Heutzutage im Online-Zeitalter bieten die vielen Singlebörsen und Chat-Angebote nahezu uneingeschränkte Möglichkeiten der Partnersuche im Internet. Schon vor dem ersten Treffen können wir unser gegenüber, seine Hobbies, Vorlieben und Schwächen auskundschaften, Fotos anschauen und uns langsam herantasten. Aber auch dann kommt irgendwann der Moment, in dem wir unserem Flirt von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Und was entscheidet dann, ob uns der andere attraktiv, anziehend oder sympathisch findet? Das Aussehen, die Stimme, gleiche Interessen? Nun, im Grunde spielen all diese und noch viel mehr Faktoren eine mehr oder weniger entscheidende Rolle. Aber auch unser Geruch ist mitentscheidend darüber, ob wir für den Angebeteten als Partner in Frage kommen oder nicht. Unabhängig vom Körpergeruch durch Hygieneprodukte produziert der Körper ganz bestimmte Duftstoffe, die so genannten Pheromone, welche dem anderen Geschlecht signalisieren, ob wir für eine Partnerschaft in Frage kommen. Die Pheromone werden über den Schweiß abgesondert und über bestimmte Rezeptoren in der Nase aufgenommen. Sowohl Menschen, als auch Tiere nutzen diese Stoffe zur zwischengeschlechtlichen Kommunikation und Annäherung. Sie übermitteln Sympathie, sexuelle Anziehung, aber auch Überlegenheit… Der Mensch nimmt diese Stoffe unbewusst auf und verwandelt sie im Gehirn zu Signalen. Innerhalb von Millisekunden übermitteln sie Botschaften, die das andere Geschlecht als erotisch, sympathisch, freundschaftlich erscheinen lassen.

Obwohl die Pheromone auf natürliche Art vom Menschen produziert und abgesondert werden, gehen viele dieser Duftstoffe durch die tägliche Pflege verloren. Inzwischen können die Pheromone sogar in konzentrierter Form oder als Zusatz von Parfums, bekannt unter dem Namen Pheromonparfum, erworben werden. Somit kann jeder seinem Glück noch etwas auf die Sprünge helfen.
Aber Achtung, wer nun denkt, er könnte mit einem Pheromonparfum ohne Weiteres jede Frau oder jeden Mann verführen, der irrt. Zaubern können die Liebeshelfer nicht. Ein gepflegtes Äußeres, ein sympathisches Auftreten und ein Schuss Offenheit gehören trotzdem noch in die Rezeptur für ein erfolgreiches Date – alles andere wäre ja auch langweilig.